Thema
Einleitung
In der Aufgabe der Feuerwehr ist das Retten von Personen aus Gefahrenlagen originär begründet. Sei es in der technischen Rettung, aus allgemeinen Gefahren, oder aus Brandgefahren. Hierzu begeben sich die Rettungskräfte regelmäßig selbst in Gefahr, um ihre Aufgabe ausführen zu können.
Überleitung
Durch moderne Schutzkleidung ist es möglich, ein Großteil der Gefahren zu beherrschen und sich kalkuliert darauf einzulassen. Dabei darf aber auch nicht außer acht gelassen werden, dass diese persönliche Schutzkleidung auch das letzte Glied zum Schutz vor Gefahren darstellt. Kritische Situationen entstehen sofort dort, wo Rettungskräfte während ihres Einsatzes zu betroffenen Personen werden und selbst gerettet werden müssen. Diese Notsituation kann durch Ausfall oder Defekte an der Schutzausrüstung entstehen, durch Kreislaufschwächen oder körperliche Überlastung oder durch eine bedrohliche Entwicklung des Schadensereignisses (z.B. Verletzungen durch herabstürzende Teile).
Extremsituation
Jetzt kann die Situation für die Einsatzkräfte, welche sich zuvor gezielt in eine Ausnahme- und Gefahrensituation begeben hat einen lebensbedrohlichen Zustand darstellen.
Funktionieren jetzt die eingeplanten Schutzmechanismen nicht mehr (z.B. Ausfall PA) oder ist zusätzliche Hilfe erforderlich (z.B. Herzinfarkt, Verletzungen,...) so besteht für den Trupp selten eine Chance, sich selbst in dieser Situation zu helfen oder aus dieser Situation zu befreien.
In jedem Fall ist zu erwarten, dass eine Eigenrettung nicht mehr möglich ist (denn man war ja nur für den "normal gefährlichen Einsatz" ausgerüstet und vorbereitet). Somit muss eine Rettung von betroffenen Einsatzkräften, mit weiterem Gerät, zusätzlichen Kräften und gezielter Taktik durchgeführt werden. Hinzukommt, dass eine medizinische Versorgung oder Stabilisierung der Vitalfunktionen erst außerhalb des eigentlichen Gefahrenbereiches erfolgen kann.
Hier sind jetzt gezielte Vorgehensweisen mit hohem Rettungstempo gefragt, um die Rettung der Einsatzkräfte schnellstmöglich zu gewährleisten.
Jedes zusätzliche Gerät behindert und bremst aber das Vorgehen eines Rettungstrupps. Auch steht nicht immer sofort ein Trupp zum Rettungseinsatz bereit. Das Heranziehen von Personal zur Bildung eines Rettungstrupps und die Zeit zum Ausrüsten beansprucht wertvolle Minuten.
Überlegungen dem im Löschangriff vorgehenden Trupp von vornherein eine Minimalausrüstung (Rettungsschlaufe, längerer Bindestrick, etc.) zur Selbstrettung mitzugeben erscheint nur sehr begrenzt sinnvoll. Das Gewicht eines voll ausgerüsteten Feuerwehrmanns (SB) ist zu groß, um ihn "mal eben über die Schulter zu nehmen" oder ihn über mögliche Treppen zu ziehen.
Versuchsreihe und Metdoden
Versuchsreihe
Um den Rettungseinsatz zu optimieren und auch für die denkbar ungünstigste Situation eine schnelle und effiziente Rettungsmetdode anwenden zu können, wurden mehrere Vorschläge und Möglichkeiten erprobt und bewertet. Hierbei stellte sich bei jeder der unterschiedlich angelegten Rettungsübungen heraus, dass zur Rettung einer Einsatzkraft mindestens zwei Rettungskräfte erforderlich sind. Es ist sogar nahezu unumgänglich drei Rettungskräfte einzusetzen, wenn man der Forderung nach einer schonenden Rettungsmethode gerecht werden und weitere Verletzungen vermeiden will. Eine feste Einplanung der zweiten (möglicherweise nicht betroffenen) Einsatzkraft des zu rettenden Trupps scheidet aus, da ein nicht unbedeutender Luftverbrauch und ebenso Erschöpfungserscheinungen wahrscheinlich sind. Insofern ist es zwingend erforderlich ein Atemschutzgerät auch für die nicht betroffene Person mitzunehmen.
Ebenso ist grundsätzlich der Einsatz von Langzeit-Atemschutzgeräten für den Rettungstrupp zu überlegen. Durch die Mitnahme von Ersatz - Atemschutzgeräten erhält der zu rettende Trupp einen ausreichenden Luftvorrat. Ein Rettungstrupp unter Verwendung der gleichen Atemschutzgeräte hätte zu diesem Zeitpunkt bereits einen Teil der Luft für den Anmarschweg verbraucht. Somit wären keine ausreichenden Luftreserven gegeben - der Rettungstrupp hätte jetzt weniger Luft als der betroffene Trupp durch die neuen Geräte.
Bei den vielen denkbar möglichen Situationen, warum es zu einem Ausfall von Einsatzkräften kommen kann, muss in der Planung und im vorbereitenden Training die schlimmste Situation angenommen werden. Die betroffene Person kann nicht mehr laufen (Kreislauf, Verletzung, Herzinfarkt) und die Atemluftreserve ist nahezu verbraucht.
Um Vorüberlegungen und Vor- und Nachteile verschiedener Rettungsmetdoden aufzuzeigen und die Argumente für die letztendlich gewählte Metdode zu verdeutlichen, werden im folgenden die einzelnen getesteten Methoden kurz aufgezeigt.
Seitenanfang
Methode: Rettungsschlinge / 5m D-Schlauch
Bei dieser Methode geht man davon aus, daß die betroffene Einsatzkraft durch einfaches Ziehen bzw. Schleifen aus dem Gefahrenbereich zu retten ist. Lediglich ein guter "Angreifpunkt" fehlt. Dazu wird eine Rettungsschlaufe oder ersatzweise ein 5m-D Schlauch (z.B. Kübelspritze) unter den Armen durchgeführt und hieran die Person aus dem Gefahrenbereich gezogen.
 
 
Der entscheidende Nachteil ist ein fehlender Schutz für die gezogene Person. Kanten, Ecken, Treppenstufen und andere scharfe Gegenstände können starke Schmerzen oder weitere Verletzungen hervorrufen. Ein Verhaken der Einsatzkleidung an hervorstehenden Gegenständen ist nicht auszuschließen. Eine weitere große Gefahr stellt ein mögliches Abbrechen des Flaschenventils der Atemluftflasche dar.
Methode: Bergeschleppe
Die Bergeschleppe ist ein Rettungsgerät aus dem Katastrophenschutz (haupts. tdW). Sie ermöglicht ein Ziehen von Personen durch einen umlaufenden Griff. Die Person ist im Rückenbereich geschützt und durch die Bergeschleppe fixiert und stabilisiert. Die Bergeschleppe kann von der Kopfseite her unter die Person geschoben werden.
 
Der Nachteil hier ist ein relativ hohes Gewicht und die Beschaffung des Gerätes, da dieses im Rahmen des KatS nicht mehr hergestellt wird. Des weiteren kann die Person nur gelagert werden, wenn das Atemschutzgerät abgenommen wird. Diese Verzögerung ist zwar akzeptabel, stellt aber einen weiteren, nicht unbedeutenden Nachteil dar.
Seitenanfang
Methode: Kombination Rettungsschlaufe / Rettungstuch
Versuche, eine zu rettende Person mit einem Rettungstuch zu stabilisieren und zügig aus dem Gefahrenbereich zu bringen, stellten sich durchgehend als nicht befriedigend dar.
 
 
Es bedarf eines relativ großen Aufwandes die Person in das Rettungstuch zu legen und zu fixieren. Bei der eigentlichen Rettung muss die Person weitestgehendst getragen werden. Dies erschwert und verlangsamt den Rettungsvorgang enorm. Der Rettungstrupp ist mit seinen Kräften sehr schnell überfordert.
Seitenanfang
Gefahrenpotenzial: Atemluftflasche
In allen Versuchsreihen ergab sich die Erkenntnis, dass ein Tragen der Person aus dem Gefahrenbereich aufgrund des relativ großen Gewichtes eines von ausgerüsteten Feuerwehrmannes (SB) nicht durchführbar ist. In weiten Bereichen muss die zu rettenden Person gezogen oder aus dem Gefahrenbereich herausgeschleift werden. Bei diesem Herausschleifen stellt aber die Atemluftflasche eine beachtliche Gefahr dar. Das Flaschenventil liegt weitgehendst ungeschützt auf dem Boden auf.
 
Beim Retten über Treppen schlägt jede Treppenstufe direkt vor das Flaschenventil.
 
Im Verlauf einer Übung ist auch tatsächlich ein Ventil abgebrochen. In diesem Fall steht der Person innerhalb kurzer Zeit keine Atemluft mehr zur Verfügung, bei gleichzeitiger Gefahr durch die expandierende Luft.
Seitenanfang
Lösungsansatz: Die Atemluftflasche auf den Bauch
Hier ist eine Metdode entwickelt worden bei der mit etwas Übung die Flasche in ca. 1-2 Minuten auf den Brustbereich der Person verlagert wird ohne, daß dabei die Luftversorgung unterbrochen wird. Die Flasche kann auch in dieser Position gut fixiert werden.
 
 
Mit etwas Übung wäre dies eine durchaus denkbare Metdode, um die Gefahr eines Ventilbruchs auszuschließen. Sie ist aber abhängig von Art des verwendeten Atemschutzgerätes. Z. B. ist dies bei Rückengestellen mit bestimmten Metallbügeln zur Führung des Bauchgurtes nicht möglich.
Seitenanfang
Lösung: Rettungsmulde
Auf Vorschlag einiger Feuerwehrbeamter der Feuerwehr Dortmund (FW3/I.WA) wurde eine Rettungsmulde konzipiert, welche die grundlegende Voraussetzung zur Erfüllung aller Anforderungen an eine schnelle Rettung bietet.
 
Die Rettungsmulde besteht aus dem Muldenaufsatz einer handelsüblichen Baustellenschubkarre. Es sind zusätzliche Öffnungen als Tragegriffe eingearbeitet. Vorne und hinten ist eine Bebänderung zum Ziehen der Mulde angebracht, sowie seitlich zum Fixieren der zu transportierenden Person.
Die entworfene Rettungsmulde ist leicht, bietet umfassenden Schutz des Rückenbereichs einer Person und kann auch mit einer Person sehr leichtgängig über den Boden gezogen werden. Es besteht ebenfalls ein umfassender Schutz gegen Kanten und Ecken, um die die zu rettende Person nicht "herumgebogen" werden muss. Die Rettungsmulde gewährt ebenfalls eine seitliche Stabilisierung.
 
 
Auf dem Weg zum Rettungseinsatz kann der Rettungstrupp in der Rettungsmulde Reserve-Atemschutzgeräte (PA, Langzeitgeräte, Regenerationsgeräte) und evtl. weiteres Gerät mitführen ohne dass hierdurch die Bewegungsgeschwindigkeit verringert wird.
 
Es ist ein Schutz der Atemluftflasche gegeben, ohne dass diese abgelegt werden muss, oder die Person in der Rettungsmulde behindert. Eine neue Atemluftflasche kann ohne Probleme angeschlossen und mitgeführt werden.
 
Ein Transport einer Person ist auch über Treppen (aufwärts und abwärts) mit relativ geringem Aufwand möglich.
 
Ebenso kann die Rettungsmulde aufgrund vorhandener Eingriffsöffnungen problemlos getragen werden.
Seitenanfang
Die Rettungsanforderungen
Als Ergebnis der Versuchsreihen ergaben sich eindeutige Forderungen:
  • Die Vorbereitung eines Rettungseinsatzes durch Zusammenstellung von Personal und Material muss kurzfristig und schnell erfolgen können
  • benötigtes Rettungsgerät muss schnell zugänglich sein (am besten auf jedem Fahrzeug)
  • Die Rettung muss schnell durchführbar sein, d.h. zügiger Transport des Rettungsgerätes zur betroffenen Person und zügiges Aufnehmen und schneller Transport der betroffenen Person.
  • Schonender, weitere Verletzungen vermeidender Transport der betroffenen Person.
  • Versorgung des betroffenen Trupps mit zusätzlicher Atemluft.
  • Grundsätzlich Langzeitgeräte für den Rettungstrupp (sofern dieses und geeignete Atemschutzgeräteträger zur Verfügung stehen)
Seitenanfang
Rettungseinsatz
Der Rettungseinsatz
Ein Ausfall von Einsatzkräften wird aufgrund des bestehenden Kontrollsystems mit aller Wahrscheinlichkeit durch den Atemschutzcontroller festgestellt. Sei es, dass dieser bei einer Routineabfrage keine Rückmeldung erhält oder durch einen direkten Notruf über den Notfall informiert wird.
Eine sehr grobe, allgemeine Vorgabe zur Abwicklung dieser Situation wurde mit der Verfügung 125.97 D 2.1.1 vom 01.10.97 erstellt.
Hierin wird unter anderem das Notzeichen "May Day" festgelegt. Es gilt für den 2m und 4m Funk oder für die mündliche Übermittlung.
In der Verfügung heißt es:
"Das Notzeichen wird von in Not geratenen Einsatzkräften gegeben. Der 2m Funk ist sofort auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren. Der bereitstehende Rettungstrupp macht sich sofort einsatzbereit. Der Einsatzleiter ist unverzüglich zu informieren und veranlasst sofort alle notwendigen Rettungsmaßnahmen." Diese Anweisung kann aber nur, angesichts der Anforderungen und vielen notwendig zu beachtenden Details, eine Rahmenvorgabe zur Bewältigung einer solchen Notfallsituation darstellen.
Eine detaillierte Ausarbeitung mit Festlegung von Ausrüstungsstandards wurde im Laufe des Jahres 1999 durch den Arbeitskreis "Atemschutz" erstellt. Zur umfassenden Analyse hatte man den Rettungseinsatz für einen in Not geratenen Trupp als eigenes, in sich geschlossenes Ereignis betrachtet. Bei der Bedeutung dieser Ausnahmesituation musste dies auch zwangsläufig so geschehen: Eine Menschenrettung darf nicht als eine von vielen Tätigkeiten in einem Gesamteinsatzgeschehen abgehandelt werden.
Dabei erkannte man folgenden Ablauf:
  • Entstehen der Notfallsituation
  • Verhalten des in Not geratenen Trupps
  • Rettungseinsatz
  • Einleiten und Organisieren des Rettungseinsatzes
  • Rettungstrupp
  • Ausstattung
  • Einsatzgrundsätze
Seitenanfang
Die Entstehung von Notfallsituationen
Entstehen kann die Notfallsituation immer dann, wenn taktische Fehler vorliegen, Ausbildungsdefizite bestehen, die bestehenden Schutzeinrichtungen (PA, Schutzkleidung) ausfallen oder die Schutzwirkung nicht mehr ausreicht (z.B. starke dauernde Flammeneinwirkung, herabstürzende Trümmerteile,...). Kreislaufprobleme, Schwächezustände oder ein möglicher Herzinfarkt führen genauso in eine Notsituation, wie der Verlust der Orientierung oder ein versperrter Rückzugsweg.
Für den in Not geratenen Trupp stellt dies eine sehr seltene Extremsituation dar. Ein sinnvolles, überlegtes Verhalten ist hierbei aufgrund von Nervosität, Streß und Angst eher die Ausnahme. Deshalb müssen sich Einsatzkräfte formelhaft die gebotenen Grundsätze einer solchen Situation einprägen und ebenso formelhaft danach handeln.
Merkblatt:
  • Ruhe bewahren
  • Grundsätzlich nie in verrauchter oder toxischer Atmosphäre die Atemschutzmaske abnehmen
  • Notsignal absetzen
  • Gerätecheck
  • Eigene Maßnahmen vor Ort
  • zur Sicherung Stabilisierung oder Verbesserung der Situation und Verminderung oder weiterer Schutz vor Gefahr
Seitenanfang
Ruhe bewahren
Dieser Satz klingt wie ein unmöglicher Befehl. Wie soll man Ruhe bewahren, wenn man aufgrund einer Notsituation unruhig ist? Aber genau so befehlsartig muss man sich eben immer wieder sagen: "Ruhe bewahren!". Natürlich funktioniert eine solche persönliche innere Steuerung durch eigene Anweisungen bei jedem Menschen unterschiedlich. Aber ein Vorgehensweise, um in solchen Stresssituationen wieder Ruhig zu werden ist tatsächlich trainierbar. Dies muss kontinuierlich im Vorfeld geübt werden.
Im zweiten Schritt muss man versuchen die Situation rein analytisch zu erfassen. Dies kann in einem inneren Gespräch mit sich selbst oder innerhalb des Trupps geschehen. Hierbei ist es wichtig alle sachlich zu erfassenden Dinge und Gegebenheiten "aufzulisten": Ort, Situation, Gefahren, Verletzungen, Luftvorrat; Einsatzzeit, erfolgter Notruf, Rückzugsmöglichkeiten, etc.. Bei jedem einzelnen Punkt muss man sich die Frage stellen: "Erfasse ich dies sachlich neutral oder bewerte ich über oder unter?". Hierbei liegt einer der größten Fehler bereits darin, einen Stresszustand oder Angst, etc. strikt von sich zu weisen. Auch das persönlich Gefühl sollte in dieser Situation sachlich beschrieben werden - "ich bin jetzt nervös, ich habe Angst,...". Bei der weiteren Beurteilung muss der vorhandene Informationsstand auf das notwendige Minimum reduziert werden, d.h. alle unbedeutenden Punkte werden aus der weiteren Überlegung gestrichen. Nur so ist eine Chance gegeben gedanklich den Überblick zu behalten und sich nicht aufgrund einer Informationsflut selbst zu lahmen.
Grundsätzlich bleibt der Trupp zusammen. Nur so kann auch das Gefühl von Hilfe und (begrenzter) Sicherheit aufkommen. Selbst wenn eine Person "los eilt" um Hilfe zu holen, wird sich bei der anderen Person eher das Gefühl einstellen, "jetzt bist du allein, wenn jetzt noch was passiert". Auch ermöglicht ein gemeinsames Besprechen der Situation eher eine Lösungsfindung als alleine.
Die gesamte Vorgehensweise, insbesondere aber die Stressbewältigung und die analytische Beurteilung und Schlussfolgerung bedarf eines intensiven Trainings. Hierbei hilft aber auch schon ein gedankliches Training: Das Durchspielen einer solchen Situation mit gelernten Verhaltensmustern. Setzt man sich bei einem solchen Gedankenspiel einen Erinnerungspunkt, z. B. durch Pressen von Daumen und Zeigerfinger kann dies wie eine Verankerung von Handlungsabläufen wirken. In einer Realsituation kann dann dieser "Daumendruck" unbewusst wieder zum gewohnten Handlungsablauf zurückführen und neue Sicherheit bieten. Man spricht hierbei von einem psychischen Anker. Dies ist natürlich von Person zu Person unterschiedlich möglich und kann auch durch andere Erinnerungspunkte erfolgen. Besser ist es natürlich einen solchen Anker bei tatsächlichen Übungsabläufen zu installieren. Dazu ist aber eine Vielzahl von Übungsdurchläufen erforderlich, was gedanklich eben einfacher zu bewerkstelligen ist.
Seitenanfang
Nie die Maske abnehmen
Grundsätzlich darf nie in verrauchter oder toxischer Atmosphäre die Atemschutzmaske abgenommen werden. Diese Aufforderung klingt etwas banal. Wer nimmt denn schon seine Atemschutzmaske ab, wenn alles verqualmt ist?
Aber unter dem Eindruck von Luftknappheit oder bereits ansprechendem Signal des Atemschutzgerätes wird jede Feuerwehreinsatzkraft irgendwann die Maske abnehmen. Medizinisch betrachtet ist allerdings nüchtern festzustellen, dass bei einem Atemluftmangel unter der Maske, eine Hilfe immer noch besser erfolgen kann als bei Atemluftmangel in toxischer Atmosphäre. Hier schädigt nicht nur die Sauerstoffminderversorgung sondern zusätzlich noch die Atemgifte.
Der Trupp sollte in jedem Fall versuchen in Bereiche mit atembarer Atmosphäre zu gelangen.
Es wurden Versuche zur Pendelatmung durchgeführt. D.h. innerhalb eines Trupps erfolgt ein Atemluftaustausch durch Umkuppeln der Mitteldruckleitung oder Wechseln des Lungenautomaten. Als Ergebnis mußte leider festgestellt werden, dass sich dies bei den derzeitig verwendeten Geräten generell nicht als Metdode eignet.
Seitenanfang
Notsignal absetzen
Die Verfügung 125.97 D 2.1.1 vom 01.10.97 legt den Begriff "May Day" als Notsignal fest. Gerät ein Trupp in eine Notsituation ist sofort mehrmals dieser Notruf abzusetzen. Danach sind unbedingt weitere Informationen für den dann anlaufenden Rettungseinsatz zu übermitteln. Dies sind im einzelnen:

  • Welche Gefahren liegen konkret vor? Rückweg abgeschnitten, Explosion, Einsturz, etc.
  • Sind Verletzungen vorhanden, wenn ja welche? Wo ist der genaue Ort?
  • Wie ist die allgemeine Situation? Verqualmung, Luftvorrat, Fenster in der Nähe, etc.
Seitenanfang
Gerätecheck
Der in Not geratene Trupp führt einen Gerätecheck, d.h. eine Kontrolle des Atemschutzgerätes auf volle Funktionsfähigkeit durch. Auch hier sollte formelhaft vorgegangen werden, damit tatsächlich jeder einzelne Punkt bedacht wird:

  • Sitzt meine Maske einwandfrei?
  • Ist mein Lungenautomat richtig angeschlossen?
  • Wie hoch ist mein Gerätedruck? Wie lange reicht er vermutlich?
  • Ist mein Luftleitungssystem und der Flaschenanschluß in Ordnung?
  • Habe ich mein Flaschenventil vollständig geöffnet?
Seitenanfang
Eigene Maßnahmen vor Ort
Diese eigenen Maßnahmen sollen zur Sicherung, Stabilisierung oder Verbesserung der Situation dienen und zur Verminderung oder zum weiteren Schutz vor den bestehenden Gefahren. Hierunter sind alle Maßnahmen zu verstehen, welche der Trupp in seinem direkten Umfeld ohne allzu großen Aufwand durchführen kann:

  • Öffnen von Fenstern 2. Rettungsweg (Achtung Luftzufuhr Flash-over Gefahr beachten)
  • Verlagerung in weniger verqualmte oder weniger heiße Bereiche Fangleine als Führungsleine, Mastwurf um Strahlrohr
  • Überlegung eines möglichen, kürzeren Rettungsweges
  • Falls kein kürzere Weg möglich ist, sollte sich der Trupp an der Schlauch- bzw. Führungsleine zurück bewegen; dabei wird die Leitung/Leine nicht mit zurückgenommen
Seitenanfang
Einleiten und Organisieren des Rettungseinsatzes
Bei der Vorbereitung wie Durchführung eines Rettungseinsatzes sind einige Punkte verbindlich festgelegt worden. Diese resultieren aus den gewonnen Erfahrungen und Erkenntnissen aller Überlegungen und durchgeführten praktischen Übungen. Dabei stellt die folgende Auflistung eine Richtlinie für Führungskräfte dar.

Merkblatt:

  • Der Einsatz des Rettungstrupps erfolgt nach FwDV 7
  • Der Bereitstellung eines Rettungstrupps ist nach der Menschenrettung höchste Priorität einzuräumen.
  • Der Rettungstrupp besteht grundsätzlich mindestens aus 2 Feuerwehrangehörigen; bei Bedarf auch mehr
  • Die Leitung des Rettungeinsatzes unterliegt der für den betroffenen Trupp zuständigen Führungskraft; dies ist in der Regel der ZF, vertretungsweise GF
  • Erfolgt ein Rettungseinsatz, so sind weitere Rettungstrupps von verschiedenen Stellen zur Suche und Rettung einzusetzen
  • Erfolgt der Rettungseinsatz in höher gelegene Stockwerke, so sind vorsorglich Drehleitern, bzw. tragbare Leitern als zweiter Rettungsweg in Stellung zu bringen.
  • Der Funkverkehr ist soweit möglich auf die Kommunikation für den Rettungseinsatz zu beschränken.
Seitenanfang
Der Einsatz nach FwDV 7
Die FwDV 7 legt fest, dass an Einsatzstellen für eingesetzte Atemschutztrupps mindestens ein Rettungstrupp bereitsteht. Bei besonderen Einsatzsituation sogar für jeden eingesetzten Atemschutztrupp ein eigener Rettungstrupp. Nur in wenigen Fällen lässt die FwDV 7 eine Ausnahme zu. Z.B. bei allen kleinen und übersichtlichen Einsatzstellen: PKW-Brand, Laubenbrand bei Sichtkontakt und kurzem Weg ins Gebäude, Gerümpelbrand, Außenangriff unter PA, u.a.. Somit muss der Zugführer recht schnell einen Trupp als Rettungstrupp einteilen. Dies ist nicht zwingend sofort mit dem Eintreffen erforderlich. In den meisten Fällen wird in der ersten Entwicklungsphase des Einsatzes jeder Trupp seine originären Aufgaben wahrnehmen können:

  • Wasserversorgung zur FP
  • Wasserversorgung zum Verteiler
  • Aufbau der Angriffsschlauchleitung evtl.
  • Instellungbringen einer tragbaren Leiter
Dieser zeitliche Spielraum ergibt sich durch die Erkundungsphase, während der ein gezieltes Vorgehen ja noch nicht festgelegt sein kann. Ebenso benötigt der ATr Zeit, sich selbst vorzubereiten:

  • Aufbau der Angriffsschlauchleitung
  • Anschließen des Strahlrohres
  • Öffnen von Türen
  • Festlegung des Weges
Seitenanfang
Die FwDV 7 , Kap.7, Abschn. 7.1 auszugsweise im Wortlaut
  1. Unter Atemschutzgeräten ist truppweise (1 Führer und mindestens 1 Mann) vorzugehen. Die Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereichs anzulegen. Die Atemschutzgeräteträger helfen einander, insbesondere beim Anschließen des Atemschutzgerätes am Atemanschluß. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an.
  2. Vor dem Einsatz hat jeder Atemschutzgeräteträger den Fülldruck und das Ansprechen des Warnsignals zu prüfen sowie eine Dichtprobe durchzuführen. Atemschutzgeräte, die weniger als 90% des Nennfülldruckes haben, sind grundsätzlich nicht einsatzbereit.
  3. ...
  4. ...
  5. An jeder Einsatzstelle muss für eingesetzte Atemschutztrupps mindestens ein Rettungstrupp zum Einsatz bereit stehen. An unübersichtlichen Einsatzstellen soll für jeden eingesetzten Atemschutztrupp ein Rettungstrupp zum Einsatz bereit stehen. An Einsatzstellen, bei denen eine Gefährdung von Atemschutztrupps nicht zu erwarten ist, kann auf die Bereitstellung von Rettungstrupps verzichtet werden.
  6. An umfangreichen Einsatzstellen muss eine Registrierung der Atemschutztrupps und eine Zeitkontrolle durchgeführt werden.
  7. Hat der vorgehende Trupp keine Schlauchleitung vorgenommen, so ist das Auffinden des Rückweges, bzw. des vorgegangene Trupps auf andere Weise zu erleichtern (z.B. Fangleine). Eine Funkverbindung dient der Überwachung des Einsatzes.
Seitenanfang
Die zweit höchste Priorität
Der Bereitstellung eines Rettungstrupps ist nach der Menschenrettung höchste Priorität einzuräumen. Das erfordert natürlich möglicherweise ein leichtes umdenken bei Einsätzen. Vor der Vornahme eines weiteren Rohres muss klar überlegt werden, ob das Einsatzpersonal dafür überhaupt noch ausreicht, wenn sich ein Rettungstrupp ausrüstet. Auch ist in der zeitlichen Abfolge der Rettungstrupp eher auszurüsten, als dass ein zweites Rohr vorgenommen wird. Bei Bedarf muss weiteres Personal nachgefordert werden.
Seitenanfang
Anzahl der Einsatzkräfte
Der Rettungstrupp besteht grundsätzlich aus mindestens zwei Feuerwehrangehörigen, bei Bedarf auch mehr Personen. Das Ergebnis aller Versuche war die Erkenntnis, dass für einen schnellen und sicheren Rettungseinsatz die Besetzung des Rettungstrupps mit drei Einsatzkräfte anzustreben ist.
Seitenanfang
Leitung des Rettungseinsatzes
Die Leitung des Rettungseinsatzes unterliegt der für den betroffenen Trupp zuständigen Führungskraft; dies ist meist der ZF. Denkbar ist auch, dass dies vertretungsweise ein GF ist. Eine andere Regelung würde einen schnellen Rettungseinsatz nicht ermöglichen. Der Einheitsführer ist über die Einsatzaufträge und Bereiche seiner Trupps am besten informiert. Eine Weiterleitung an höhere Führungsebenen würde wesentlich zu lange dauern, um von hier aus den Rettungseinsatz zu koordinieren. Auch haben übergeordnete Führungsebenen weiterreichende und zusätzliche Aufgabenbereiche abzuwickeln. Dies schließt nicht aus, dass hier eine Personalanforderung für weitere Rettungstrupps "abgearbeitet" wird.
Der ZF benötigt zur Koordinierung der Rettungseinsatzes notwendige Informationen: Welcher Trupp?, Wo?, Verletzungen?, Gefahren?, Situation?. Diese Information sollen grundlegend von dem in Not geratenen Trupp mit dem Notsignal übermittelt werden. Liegen diese Informationen nicht vor, muss der ZF sich diese unbedingt erfragen. Ansonsten ist eine geordnete Rettung nicht gewährleistet (z.B. Brandgefahr - eigenes Rohr mitnehmen) Deshalb ist der zuständige Führer über die Situation sofort und ständig zu informieren.
Seitenanfang
Mehrere Rettungstrupps
Erfolgt ein Rettungseinsatz, so sind weitere Rettungstrupps von verschiedenen Stellen zur Suche und Rettung einzusetzen. Hierzu ist in der Regel der Einsatz weiteren Personals erforderlich.
Seitenanfang
Höhergelegene Stockwerke
Erfolgt der Rettungseinsatz in höher gelegene Stockwerke, so sind vorsorglich Drehleitern, bzw. tragbare Leitern als zweiter Rettungsweg in Stellung zu bringen.
Seitenanfang
Funkverkehr
Der Funkverkehr ist soweit möglich, auf die Kommunikation für den Rettungseinsatz zu beschränken.
Seitenanfang
Vorbereitende Maßnahmen und Ausstattung des Rettungstrupps
Der Rettungstrupp stellt sich ausgerüstet mit Langzeitatemschutzgeräten an einem zentralen Punkt bereit. Dieser kann vom Zugführer festgelegt sein, oder wenn nicht, ist dieser Bereitstellungspunkt immer am Verteiler. Jeder Trupp rüstet sich mit einem Funkgerät aus.
 
Hier wird auch die Rettungsmulde bereit gestellt. Die Rettungsmulde wird vorbereitet, indem zwei weitere PAs oder Regenerationsgeräte (soweit vorhanden) und dazu passende Masken, ein Rettungstuch, eine Rettungsschlinge, ein Handscheinwerfer, eine kurze Brechstange und evtl. weitere Fangleinen hinein gepackt werden. Je nach Lage ist der Einsatz der Wärmebildkamera in Erwägung zu ziehen.
Am Verteiler werden ebenfalls Armaturen und Schläuche zur Vorbereitung einer zusätzlichen Strahlrohrvornahme bereitgelegt. Ist der Bereitstellungspunkt des Rettungstrupps deutlich vom Verteiler entfernt, so wird die Strahlrohrvornahme neben der Rettungsmulde vorbereitet und die Schlauchverbindung zum Verteiler fertig gestellt. Kommt der Rettungstrupp zum Einsatz, so nimmt er den Schlauch ohne "Wasser am Rohr" mit. Dadurch lässt sich der Schlauch wesentlich einfacher Mitführen und ein schnelleres Vorgehen ist gewährleistet. Hierbei liegt die Annahme zugrunde, dass der in Not geratene Trupp bereits bis zu einem bestimmten Punkt vorgedrungen ist, und dadurch eine direkte Brandgefahr vorrangig nicht anzunehmen ist. Da allerdings die Entwicklung des Brandgeschehens dynamisch ist und die Brandgefahr im Bereich des in Not geratenen Trupps nicht einzuschätzen ist, wird in jedem Fall eine Schlauchleitung mitgeführt.
Liegt eine konkrete Brandgefahr vor, ist mit "Wasser am Rohr" vorzugehen. In wenigen Ausnahmefällen ist es auch denkbar ohne Schlauchleitung vorzugehen (z.B. Technische Hilfeleistung bei einem Einsturz).
Seitenanfang
Ausstattung des Rettungstrupps (Zusammenfassung)
Merkblatt:

  • Atemschutzgeräte (PA oder Langzeitatemschutzgeräte (Masken aufgesetzt, Gerät nicht angeschlossen, ein Gerät bereitlegen für evtl. 3. Person)
  • 1 Hand FuG pro Trupp
  • Rettungsmulde
    • Kurze Brechstange
    • 1 Rettungstuch
    • 1 Rettungsschlinge
    • 1 Handscheinwerfer
    • Wärmebildkamera je nach Lage
    • Atemschutzgeräte
    Erfolgt ein Rettungseinsatz und ist eine Person zur schnellen Rettung in die Mulde gelegt worden, so ist es natürlich nicht erforderlich in diesem Augenblick auch alle Beladungsgegenstände wieder mit heraus zu nehmen. Dies kann zu einem späteren Zeitpunkt geschehen.
Seitenanfang
Einsatz des Rettungstrupps
Kommt es zu einem Rettungseinsatz, macht sich der Rettungstrupp einsatzklar und dringt zum betroffenen Trupp vor. Als Orientierung dient die Schlauchleitung oder falls verwendet eine Führungsleine. Somit ist ein rasches Vorgehen möglich. Die Mulde mit den Reserve PAs wird kräftesparend an den Schlaufen mitgezogen.
 
Seitenanfang
Suchen, Absuchen
Das Absuchen von Räumen und Gebäuden muß metdodisch und geordnet erfolgen. Um dies umfassend zu bearbeiten ist sicherlich eine eigene Unterrichtseinheit erforderlich.
Der Rettungstrupp sucht ja allerdings nicht ziellos und ohne Orientierung. Sein "Wegweiser" ist entweder eine Schlauchleitung oder eine Leinensicherung des in Not geratenen Trupps. Möglicherweise liegen auch zusätzlich noch genaue, über Funk übermittelte Ortsangaben, des betroffenen Trupps vor.
Ist am Ende einer Schlauchleitung oder Leinensicherung der Trupp nicht aufzufinden und über Funk kein Kontakt herzustellen, so muss im näheren Umfeld beginnend die Örtlichkeit abgesucht werden. Der suchende Trupp befestigt seine Leinensicherung (sofern kein eigenes Strahlrohr mitgeführt wurde) an der bereits liegenden Schlauchleitung oder Leinensicherung. Beim Absuchen halten die einzelnen Einsatzkräfte Verbindung durch gegenseitiges Festdalten oder Aneinanderbinden. Dies kann mit den Anschlagseilen des Feuerwehrsicherheitsgurtes geschehen oder mittels einer Fangleine. Durch diese Metdode können schnell größere Flächen "überstrichen" werden.
Trifft der Rettungstrupp ein, wird (nach kurzer Lagefeststellung) zuerst der Luftvorrat überprüft und bei Bedarf die Reserve-Atemschutzgeräte an der Mitteldruckleitung angekuppelt. In Extremfällen kann es erforderlich sein die Atemschutzmaske zu wechseln. Dies ist immer dann der Fall, wenn die betroffene Person aufgrund z.B. eines Herzinfarktes o.a. in die Maske erbrochen hat.
 
Ist die zu rettende Person durch z. B. herabgestürzte Teile eingeklemmt, wird sie zuerst befreit. Dann wird die Person zügig in die Rettungsmulde gehoben und kann im Falle einer erforderlichen sehr schnellen Rettung nun sofort aus dem Gefahrenbereich gezogen werden. Lässt die Situation es zu, oder ist es sogar notwendig, werden die Sicherungsgurte über Brust- und Bauchbereich geschlossen.
 
Das angeschlossene Reserve Atemschutzgerät wird in den Schoß der betroffenen Person gelegt. Jetzt ist eine (im Rahmen dieser Extremsituation) weitgehendst schonende und kurze Rettung der Person durch schnelles Herausschleifen möglich.
In Einzelfällen kann es erforderlich sein die Mulde abschnittsweise zu tragen. Dies wird durch die eingearbeiteten Handgriffe aber deutlich erleichtert. Auch über Treppen und um Ecken herum kann die Mulde zügig gezogen werden.
 
 
Ziel ist zum einen, die betroffene Person möglichst sofort aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich zu bringen und zum ändern einer schnellen medizinischen Betreuung zuzuführen. Hier ist im Einzelfall abzuwägen, ob vor Ort Maßnahmen sinnvoll sind (z.B. Herz-Lungen-Wiederbelebung). Die einzige Maßnahme vor Ort, welche immer sinnvoll erscheint, ist das Anschließen eines Reservegerätes bei Atemluftmangel. Ansonsten ist ein schneller Transport in Bereiche ohne Gefährdung die erste Maßnahme.
Seitenanfang
Der Einsatz des Rettungstrupps (Zusammenfassung)
Merkblatt:
  • Der Rettungstrupp orientiert sich nach Möglichkeit an vorhandenen Schlauchleitungen, Führungsleinen, etc.
  • Die Suche erfolgt nach den bisher bekannten Metdoden
  • Die Rettung des in Not geratenen Trupps hat über den kürzesten, bzw. schnellsten und sichersten Weg zu erfolgen (auch z. B. durch ein Fenster,...).
Zurück