Druckbegrenzungsventil (DIN 14380)
Das Druckbegrenzungsventil soll eine Überbeanspruchung der Schläuche durch zu hohe Drücke oder durch Wasserschläge verhindern.
Sie werden vor dem Verteiler oder bei Reihenschaltung von Feuerlöschkreiselpumpen vor der nächsten Pumpe eingebaut und entsprechend eingestellt.
Einstellwert:
  • vor dem Verteiler
    • je nach Länge der C-Leitung und dem Höhenunterschied min. 5,5 bar
  • vor der Feuerlöschkreiselpumpe
    • 2,0 bar
Ruhestellung:
Beim Druchströmen des Druckbegrenzungsventil überträgt sich der Druck des Förderwassers gleichzeitig auf Steuerventil und Hauptventil (beidseitig, bedingt durch die Ausgleichsleitung zur Wasserkammer). In diesem Zustand entweicht kein Wasser aus dem Druckbegrenzungsventil.
Arbeitsstellung:
Wird der am Steuerventil eingestellte Druck um 0,5 bar überschritten, so öffnet es, und das Wasser aus der Wasserkammer kann über den Wasserkammerabfluss entweichen.
Als Folge dessen fällt die Druckkraft des Wassers auf das Hauptventil seitens der Wasserkammer aus.
Nun kann durch die Druckkraft des Förderwassers auf das Hauptventil, dieses geöffnet werden und, das Förderwasser verlässt das Druckbegrenzungsventil als Überschusswasser.
Dieser Zustand dauert solange an, bis der Wasserdruck des Förderwassers soweit gesunken ist, dass das Steuerventil wieder schließt (etwas 0,5 bar unter dem eingestellten Wert) und sich das Druckbegrenzungsventil somit wieder in der Ruhestellung befindet.
Verteiler
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